
Geschichten gesucht
„Wo die Liebe hinfällt“, so heißt es oft und manchmal führt sie Menschen weit weg von ihrer ursprünglichen Heimat bis nach Südtirol. Um die persönlichen Wege dieser Personen sichtbar zu machen, sucht die Silvius-Magnago-Stiftung gemeinsam mit der Handelskammer Bozen und weiteren Partnern im Rahmen der Initiative „Südtirol aus Liebe“ Menschen, die aus Liebe nach Südtirol gezogen sind und bereit sind, ihre Geschichte zu teilen.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen Personen, die ihrer Partnerin oder ihrem Partner zuliebe Südtirol zu ihrer neuen Heimat gemacht haben. Viele von ihnen sahen sich zu Beginn mit sprachlichen, kulturellen oder beruflichen Hürden konfrontiert. Mit Geduld, Ausdauer und nicht zuletzt der Kraft der Liebe haben sie gelernt, diese Herausforderungen zu bewältigen. Heute sind sie ein wertvoller Teil des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens in Südtirol und bereichern das Land mit ihren Perspektiven, Kompetenzen und Geschichten.
Ziel des Projekts ist es, die Vielfalt dieser Erfahrungen zu würdigen und zu zeigen, wie unterschiedlich und zugleich bereichernd der Weg des Ankommens aussehen kann.
„Durch die nähere Beschäftigung mit Sophia Magnago, der aus Deutschland stammenden Ehefrau des ehemaligen Landeshauptmanns Silvius Magnago, die auch von außen nach Südtirol kam, wurde uns bewusst, wie wichtig Angenommensein ist. Gleichzeitig sollten wir aber auch erkennen, was diese Menschen in unser Land einbringen bzw. eingebracht haben. Dies an mehreren Beispielen zu zeigen, ist unser Anliegen“, so Martha Stocker, Präsidentin der Silvius Magnago Stiftung.
„Die Initiative möchte deutlich machen, wie Menschen es schaffen, in Südtirol Wurzeln zu schlagen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln“, so Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen.
Getragen wird „Südtirol aus Liebe“ von der Silvius-Magnago-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen, dem Verein Südtiroler in der Welt des KVW, RAI Südtirol und dem Netzwerk Südstern der Südtiroler/innen im Ausland.
Die Inhalte der Initiative werden in unterschiedlichen Formaten veröffentlicht. Vorgesehen sind journalistische Reportagen, Radiosendungen und Social-Media-Beiträge sowie digitale und gedruckte Publikationen. Damit ein gelungenes Gesamtbild entsteht, das die Menschen und ihre Wege nach Südtirol in ihrer ganzen Vielfalt würdigt, wird besonders auf gründliche Recherche und eine sensible, passende Aufbereitung geachtet.






